To Cross or not to Cross

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  • Dieses Thema hat 4 Antworten und 3 Stimmen, und wurde zuletzt aktualisiert vor 10 Jahren von Ralf.
5 Beiträge anzeigen - 1 bis 5 (von insgesamt 5)
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  • #5632
    MarkusH
    Teilnehmer

    Moin Jungs!

    Ob ihr es glaubt, oder nicht: I’M ALIVE AND BIKING! Allerdings nicht zu den Zeiten, in denen ihr die Geest unsicher macht. Das lässt derzeit die Work-Family-Balance nicht zu. Schade, aber man muss Prioritäten setzen. Gelle?!

    Ich spiele derzeit mit dem Gedanken eins meiner Räder zu ersetzen. Ziel: Touren mit der Familie (auch mal mit Kinderanhänger), vornehmlich über Schotterpisten, zügiges Fahren in der Stadt und über Land aber auch irgendwann mal wieder in der Gruppe am Dienstagstraining teilnehmen.
    Variante 1: Rennrad behalten und das 26″ Hardtail durch ein 29″ ersetzen.
    Variante 2: HT behalten und das Rennrad durch einen Cyclocrosser ersetzen.

    Was meint ihr? Was macht mehr Sinn?

    Und noch eine Frage an die Crosser (wahrscheinlich hauptsächlich Ralf?!?):
    Was ist denn derzeit die sinnvollste Bremsenvariante für die Crosser?

    Viele Grüße,
    markus

    #5633
    Heiko
    Moderator

    Hallo Markus.
    Schön das Du Dich mal wieder meldest.
    Leider habe ich weder mit Crosser noch mit dem 29″ Erfahrung.
    Aber mit dem Crosser bist Du evtl. zu schnell für die Familie, bzw. mit Fahrradanhänger zu unkomfortabel unterwegs.
    Einen Kinderanhänger (Hundeangänger) nenne ich auch mein eigen,
    habe als Zugmaschine aber immer nur das Tourenrad benutzt
    und das hat ganz gut funktioniert.
    Die entscheidende Frage ist wohl wie schnell deine Familie unterwegs ist!
    Gruß
    Heiko

    #5634
    Ralf
    Moderator

    Rennrad, CycloCrosser, Hardtail MTB, Fully…

    Hallo Markus,
    schön von Dir zu hören.

    Wenn ich noch einmal anfangen würde mit dem Radfahren, würde ich es wohl machen wie Jens G. von den Bargstedtern. Der kaufte sich einen CycloCrosser anstatt eines Rennrades.
    Da ich mich gelegentlich auch gern in schwierigerem Gelände wie in den Harburger Bergen, dem Harz und den Alpen tummele, wo man mit einem CycloCrosser schnell an seine Grenzen stößt, würde ich mir zusätzlich ein Fully mit ca. 130 mm Federweg zulegen. Das ist noch nicht zu schwer. Damit kann man lange Touren fahren und auch an MTB-Rennen, wie dem Kyffhäuser, teilnehmen.
    Braucht man mehr Räder? Vielleicht noch ein Reiserad für Radurlaube mit Gepäcktaschen, falls der CycloCrosser dazu zu hochgezüchtet ist.

    Der CycloCrosser ist der beste Allrounder. Man kann damit Straßen, schlechte Radwege, Feld- und Waldwege fahren und schnell oder langsam unterwegs sein. Bei manchen Modellen lassen sich mit wenigen Handgriffen Schutzbleche befestigen. So wird aus einem Sportgerät ein schnelles Alltagsfahrrad für das Pendeln zur Arbeit oder das Ziehen eines Anhängers mit Kindern oder für den größeren Einkauf.
    Wie wäre es z.B. mit dem Canyon Inflite AL 8.0 S für 1299 Euro? Da sind die Schutzbleche gleich dabei.
    Für die Teilnahme an RTF oder anderen reinen Straßenveranstaltungen kann man sich einen 2. Laufradsatz hinlegen, komplett bereift und mit montierten Scheibenbremsen.
    Apropos Scheibenbremsen. Die braucht man meiner Meinung nach nur, wenn es oft in den Dreck geht. Nur dann verschleißen die Felgen schnell.

    Falls die Liebe zu HighTech-Lösungen siegt, würde ich einen CarbonCrosser mit der elektronischen Schaltung Ultegra DI2 und hydraulischen Scheibenbremsen nehmen. Bei der DI2 sitzt jeder Gang. Das ist gerade im Gelände sehr von Vorteil. Ich spreche da aus Erfahrung.

    Als Fully käme für mich das Canyon Nerve AL oder CF mit 120 mm Federweg in Frage, je nachdem, ob Vernunft oder Technikbegeisterung siegt oder das Scott Spark oder …

    Gruß
    Ralf

    #5640
    MarkusH
    Teilnehmer

    Vielen Dank für eure Antworten!

    Den Anhänger habe ich derzeit am Hardtail hängen. Aber die Kinder beschweren sich trotz Federung sofort, wenn ich damit schnell über Schotterwege fahre. Das ist echt keine gute Idee, mit den Dingern irgendwo anders als auf Asphalt zu fahren. Und auf Asphalt macht das HT mit Anhänger und evtl Gegenwind echt Mühe.

    Das Fully für die Berge habe ich verschwiegen. Das ist halt schon sehr speziell und hilft im Alltag nicht unbedingt weiter.

    Scheibenbremsen habe ich an den MTBs wirklich schätzen gelernt. Da ich ja nun kein Leichtgewicht bin, macht sich der Unterschied bei mir doppelt bemerkbar. Vor allem bei Nässe. Dadurch, dass immer mehr Crosser mit Scheibenbremsen angeboten werden, finde ich diese auch erstmalig richtig interessant, da die Nutzungsmöglichkeiten aus meiner Sicht steigen. Drum grüble ich ja derzeit auch ernsthaft.

    @Ralf
    : hydraulische Scheibenbremsen nur in Verbindung mit der DI2?! Habe ich das richtig verstanden? Oha. Das sind ja ungefähr 1000 Euro Aufpreis im Vergleich zu mechanischen Bremsen und einer Ultegra. Happig.
    Ist der Unterschied zwischen mechanisch und hydraulisch sehr groß? Oder anders gefragt: was ist denn der große Nachteil an den mechanischen Bremsen?

    p.s.: heute Abend kann ich leider nicht – wir sind zum Midsummer eingeladen…

    #5641
    Ralf
    Moderator

    Scheibenbremsen sind super.

    Die DI2 ist für Technikverliebte. Ich wollte sagen, dass, wenn ich jetzt die Wahl hätte, ich die DI2 in Verbindung mit hydraulischen Scheibenbremsen nehmen würde und nicht mehr mit mechanischen, wie ich sie jetzt habe.

    Soweit ich weiß, gibt es die hydraulischen Scheibenbremsen für Rennräder/Crosser von Shimano nur in Verbindung mit der Ultegra DI2.

    Mechanische Scheibenbremsen sind OK.
    Der Nachteil gegenüber hydraulischen ist der, dass man den Bremszug nachstellen muss und dass der Druck auf die Scheibe nur von einer Seite aufgebaut wird. Denn der gegenüberliegende „Kolben“ ist unbeweglich. Die Scheibe wird also von einer Seite gegen die andere, feste Seite im Bremssattel gedrückt. Das ist nicht ganz so gut, als würde sie – ohne „verbiegen“ – von 2 Seiten in die Zange genommen, wie bei hydraulischen Bremsen.

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