Über uns › Foren › RSCH-Forum › Veranstaltungen › "Rund Hamburg" am Samstag, den 19.7.14 › Das war’s!
Die – offenbar überzogenen – Hoffnungen, dass 5 bis 10 Fahrer aus dem Landkreis sich wegen der Startmöglichkeit vor der Haustür entschließen, „Rund Hamburg“ mitzufahren, erfüllten sich nicht.
Peter blieb dabei, mich bis Alsterdorf zu begleiten. Irgendwie schade aber letztlich gut so: Ein Mann, ein Wort.
Überraschung: Bernd K. von den Ollannern begleitete uns von Mittelnkirchen bis zur Elbfähre Wischhafen. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Schön, Dich mal wieder zu sehen, Bernd.
Angenehm war, dass der Wind elbabwärts blies. So hatten wir im Landkreis Stade Rückenwind. Das trug sehr zur guten Stimmung auf dem Abschnitt diesseits der Elbe bei. Da der Wind während der Elbquerung nach Glückstadt leider nicht drehte, hatten Peter und ich mit Gegenwind zu kämpfen, als wir Richtung Hamburg fuhren. Aber dadurch ließen wir uns die Stimmung nicht verderben. Oder Peter?
Nach 138 km waren wir die ersten, die in Alsterdorf ankamen. Wir zahlten das Startgeld und erhielten Gutscheine für einem Dönerladen am Platz, der einen hervorragenden Service und gute Kost bot. Peter und ich wählten Spaghetti Bolognese, die mir sehr gut schmeckten.
Ich registierte, dass der RV Endspurt nicht nur bei der Streckenauswahl, sondern auch bei dieser Verpflegung ein glückliches Händchen bewies. Lob und Anerkennung für den RV Endspurt! Herzlichen Dank.
Der Rest ist schnell erzählt.
- Peters und meine Wege trennten sich.
Hast Du es bis 15 Uhr nach Hause geschafft, Peter? - Mein Garmin hielt nicht durch.
Der schaltete sich nach der Elbquerung bei Geesthacht ab. Ich bin von da aus zunächst immer an der Elbe lang. Tracktreue ging höchstens zufällig. - Ich hielt auch nicht durch.
Ich hatte bei Stopps reichlich Getränke nachgefasst, zuletzt in Hoopte! Also nicht, was ihr denkt! Obwohl ich bis dahin gut vorangekommen war, sagte mir mein Gefühl: „Halt mal nach Schatten Ausschau. Und leg ein Päuschen ein.“ Die Gelegenheit ergab sich erst kurz vor der Hannoverschen Straße in Harburg.
Als ich mein Fahrrad abgestellt hatte, sagte mein Körper mir: „Leg Dich hin, wenn Du nicht fallen willst.“ Tat ich. Vorher nahm ich noch schnell einen Schluck aus der Trinkflasche und einen Riegel. Eklig warme Brühe. Den Riegel quälte ich mir liegend rein. Mit Speichel war nicht so richtig was. Nach einiger Zeit zwang mich mein Magen, den Riegel auszuwerfen.
Ich brauchte eine gefühlte Stunde bis ich zunächst wieder sitzen und schließlich stehen konnte, ohne dass mir schlecht wurde. Ich testete meine Form mit minutenlangem Hin- und Hergehen. Als die mir ok erschien, stieg ich aufs Rad und radelte gemütlich zum ca. 2 km entfernten Bahnhof Harburg und nahm die S-Bahn bis Buxtehude. Von dort aus radelte ich nach Hause, wo ich gegen 19 Uhr eintraf. Meine Waage hat mich nicht erkannt.
Ich überleg‘ noch, was ich daraus für Lehren ziehen soll für den Albtraum, ähh, ich meine den Alpentraum Mitte September, den Jens und ich fahren. – Ich muss wohl reichlich mehr trinken.
Wie es Jens wohl bei der „Oberharzer Adlerrunde“ gegangen ist: 266 Kilometer mit gut 4.000 Höhenmetern. Das war auch heute.



























