Archiv der Kategorie: Berichte

Zeitfahren Hamburg-Berlin 13.10.2018

Nach knapp 280 km und 10 Stunden 47 Minuten im Ziel – Ralf, Torsten, RalfW und Mario

In diesem Jahr hat es geklappt mit der Anmeldung. Neuerdings muss man zur Anmeldungseröffnung um Mitternacht wach sein, wenn man einen der 300 Startplätze ergattern will. Wir haben es so gemacht und trotzdem waren über 80 Biker schneller.

Eigentlich wollten wir zu fünft los. Aber Martins Knie machte ihm einen Strich durch die Rechnung. So räumte er seinen Platz für einen Nachrücker von der Warteliste und wir starteten zu viert um 7:00:30 Uhr.

Das Wetter war ein Traum: Sonnig und ca. 25°C Höchsttemperatur. Beim Start hatten wir über 10 °C. Uns reichte kurz-kurz. Das war nicht HHB, wie ich es kannte. Normal waren Temperaturen um 0 °C und gelegentlich Regen. Diesmal war es wie eine Urlaubstour im Sommer!

Rast an der 1. und einzigen offiziellen Verpflegung Dömitz nach knapp 100 km

Trotz Gegenwind kamen wir gut voran. Bei der inoffiziellen 2. Verpflegung am np (Niedrigpreis)-Markt in Rhinow suchten wir Schatten anstatt Sonne. Unglaublich.

Auf Pannen und Stürze verzichteten wir in diesem Jahr 😉 . Allerdings hatte RalfW gegen Ende mit Krämpfen zu kämpfen.

Nach 10 Stunden und 47 Minuten erreichten wir erschöpft aber glücklich das Ziel, das Wassersportheim Gatow. (Peter und ich schafften es 2014 in 9 Stunden 41 Minuten. Offenbar sind wir nicht zu schlagen :-)). Das jugendherbergsähnliche Heim hat eine tolle Lage an der Havel. Man denkt, man befindet sich an einem See – bis Frachtschiffe vorbeiziehen.

Wir ergatterten ein vierer Zimmer. Für 12 Euro pro Kopf inklusive Frühstück waren wir super untergebracht. Ein Hotelzimmer zu nehmen, macht nicht wirklich Sinn.

Vielen Dank an den Audaxclub Schleswig-Holstein für die tolle Veranstaltung!

Zurück nach Hamburg-Bergedorf fuhren wir mit der Bahn mit Regionalzügen mit dem Schönes-Wochenende-Ticket für 21 Euro pro Kopf inkl. Fahrradmitnahme.

Hamburg-Berlin kann ich jedem Langstrecken-Radler nur empfehlen.

Im nächsten Jahr fahren wir diesen optimierten Track:

Euer RSC Harsefeld

Ralf

 

 

 

Mountainbiken im Estetal strafbar? – „Alternative Fakten“ im Tageblatt

Am 29.3.17 erschien im Stader Tageblatt auf Seite 22 ein Artikel mit der Überschrift „Motocross in der geschützten Natur“.

Darin steht unter anderem:

In beiden Gebieten ist das Motorrad- und Mountainbikefahren strikt verboten. Bei Zuwiderhandlungen drohen Bußgelder bis zu 2.500 Euro (Landschaftsschutzgebiet) beziehungsweise 5.000 Euro (Naturschutzgebiet).

Weiterlesen

RSCH MTB-TorTour am 26.3.2017

Ach war das schön.

Das Wetter passte: Es war ein paar Tage trocken gewesen und am Veranstaltungstag schien die Sonne doch mehr Stunden als zuletzt angekündigt.

Ich war mit dem CycloCrosser unterwegs, weil es innerhalb von 14 Tagen nicht gelang, bei meinem MTB eine defekte Bremse zu reparieren… Hoffentlich ist das Rad bis zum Kyffhäuser MTB-Rennen fertig.

13 TorTourer bei Ottensen, 2 weitere Starter waren schon weitergefahren

Weiterlesen

Kugelbaketour 2016

Am Sonntag, den 25. September, starteten wir um kurz nach 9 Uhr beim Eiscafé Dante zum finalen Training für das Zeitfahren von Hamburg nach Berlin (ca. 270 km) am 15. Oktober. Wir, das waren Frank, Heiko, Jürgen und Ralf. In Fredenbeck gesellte sich Jens zu uns.

rsch-kugelbaketour-20160925-1

Rast in Otterndorf – Foto: Frank

Weiterlesen

VELOTÖRN Bremen 2016

Hi.

Die Premiere vom VELOTÖRN Bremen habe ich gut überstanden.

Foto: Veranstalter

Gestern um 10 Uhr war Start für das 50km-Rennen des VELOTÖRN Bremen. Die Rundstrecke musste 6 mal gefahren werden. Sie war gespickt mit einigen schnellen Kurven, einem 900m langem Pavee-Abschnitt und ein paar Bahnübergängen.

Bei sonnigem Wetter startete ich mit ca. 300 weiteren Fahrern zur Runde durch die Überseestadt. Die ersten 1000m wurden neutral gefahren. Anschließend gab es einen schnellen Start.

Ich habe immer versucht, mich in den ersten beiden Reihen aufzuhalten, um dem Gedrängel aus dem Weg zu gehen. Ziel war es, das Tempo hochzuhalten, damit es nicht so viele Ausreißversuche gab und sich das Feld schön lang zieht.

Um dem Massensprint aus dem Weg zu gehen, hatte ich kurz vor Ziel noch eine Attacke lanciert. Aus der letzten Kurve vor dem Zielstrich versuchte ich es alleine. Bei etwas über 400 Watt konnte ich einen kleinen Vorsprung ausbauen und für 1km halten. 200m vor dem Ziel hat das Feld mich dann gestellt. Am Ende war es der 25. Platz mit 4,9 Sekunden hinter dem Sieger.

Im Schnitt lagen wir bei 42km/h. Meine Durchschnittleistung war 260 Watt. Bis dahin mein härtestes Rennen.

Ich bin zufrieden und hab‘ schon das Ticket für den Velotörn 2017;-)

Gruß
Thomas