3. Osteland-RTF des SC Hemmoor am 19.7.15

Unsere Gruppe: War schön mit euch Foto: Helmuts-Fahrrad-Seiten

Unsere Gruppe: War schön mit euch – Foto: SC Hemmoor

Die Wettervorhersage war schlecht. Das Wetter auch, als wir, das waren Frank, Peter, Ralf und Torsten, am Sonntagmorgen gegen 7:30 Uhr gen Hemmoor aufbrechen wollten. Es regnete in Strömen. Laut Regenradar würde das bis nach dem Start um 10 Uhr so weitergehen.

Frank rief mich an. Ich telefonierte mit Peter. „Wollen wir uns das wirklich antun?“, fragten wir uns. Für Torsten war das keine Option. Für ihn schien völlig klar zu sein, dass wir uns von dem „bischen Regen“ nicht stoppen lassen würden. Ausserdem würde es doch bald aufhören! Da wollten Frank, Peter und ich natürlich nicht als Weicheier dastehen. Wir schwiegen dazu und es ging los.

Das war auch gut so. Denn die Hemmoorer gaben sich wirklich viel Mühe und ließen uns 43 Starter die Enttäuschung über die geringe Teilnehmerzahl nicht spüren. Im Gegenteil. Die Betreuung war besonders gut, wie man im Forum auf Helmuts-Fahrrad-Seiten nachlesen kann.

Mit 4 Hanseln stellte der RSC Harsefeld so knapp 10% der Teilnehmer. Die Cadenberger waren zu neunt. Bei Sonnenschein hätte der SC Hemmoor wohl mit 100 bis 200 Personen rechnen können. Die RTF fand im Rahmen des Club-Sommerfestes statt, das nun „ins Wasser fiel“. Am Clubhaus gab es mehrere Zelte mit Bierzeltgarnituren, eine Hüpfburg, Grill, Salatbüffet und ein Beach-Volleyballturnier.

Damit die Hemmoorer nicht wochenlang die nun überreichlich vorhandene Verpflegung essen mussten, hielten wir bei jeder Kontrolle und langten kräftig zu. Wir vier waren gut in Form und fuhren immer vorne mit. Bis zur ersten Kontrolle wechselten wir uns mit den Cadenbergern ab. Da die hier jedoch nicht stoppten, bildete sich bald eine neue Gruppe um uns. Mit acht Radlern ging es weiter. Zwei davon kamen aus Buxtehude bzw. Dammhausen. Die beiden hatte ich im vergangenen Jahr beim Alpentraum kennengelernt. In diesem Jahr werden sie sich, wie ich wahrscheinlich auch, wieder an die Alpenquerung an einem Tag wagen. Mindestens einer der beiden nahm auch schon an unserer MTB-TorTour teil. Dann war da noch ein Himmelpfortener und ein Mann in rot. Das klappte gut mit uns.

Bei den folgenden Kontrollen trafen wir die Gruppe um die Cadenberger immer wieder. Wir kamen an. Die Cadenbergener fuhren kurze Zeit später los. Wir kamen an. Die Cadenbergener fuhren kurze Zeit später los. So war es bis ins Ziel nach insgesamt 115 Kilometern, das wir vor dem wieder einsetzenden Regen erreichten.

Wir freuten uns, doch gefahren zu sein. Der Regen war nicht so schlimm. Wenn man erstmal nass ist, ist es auch egal. Er hörte dann ja auch auf, so dass wir den größten Teil der Strecke ohne Regenzeug fahren konnten, wie man auf dem Foto hier sieht.

Die "Fantastischen Vier" an der letzten Kontrolle

Die „Fantastischen Vier“ an der letzten Kontrolle mit den beiden Buxtehudern – Foto: SC Hemmoor

Pointe am Schluss:
Es stellte sich heraus, dass Torsten, dem wir die Teilnahme verdankten, auch nicht wohl bei dem Wetter war. Da er jedoch unsere Erzählungen von Regenfahrten zum Beispiel beim Hamburg-Berlin-Zeitfahren im Ohr hatte, „wagte“ er gar nicht, daran zu denken geschweige denn vorzuschlagen, nicht zu fahren. Für ihn war klar, dass wir „harten Hunde“ uns von dem Regen nicht aufhalten lassen würden. – So kann man sich irren 😉

In diesem Sinne: Kette rechts!

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