Hamburg-Berlin HHB 2016

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Schwarz-weiß für’s Gepäck. Farbig für das Rad…

Wir hatten ca. 7 °C, Süd-Ost-Wind (also direkt von vorn) und es war dunkel.

Mein Frontlicht streikte. Kontaktschwierigkeiten des Batteriekabels.

Pünktlich zum Start um 7:13 Uhr fing es an zu regnen.

Nach 50 Metern hatten wir die 1. Panne: Kette ab bei Frank. Pannenkönig wurde Ralf W.: Zwei Schlauchwechsel und einmal Ventil anziehen. Als „Highlight“ warf sich Frank bei Nauen vor mir auf die Straße. Ich konnte ausweichen aber 2 andere Mitfahrer stürzten über ihn. Zum Glück ist außer leichten Schürfwunden, Prellungen und beschädigter Kleidung niemandem etwas passiert. Kurze Zeit später war Speedy dran mit Schlauchwechsel.

Was Ralf W. orakelte und keiner glaubte, traf ein: Wir starteten im Dunkeln (das was klar) und erreichten erst im Dunkeln das Ziel.

Der vorhergesagte leichte Regen hielt sich über zig Kilometer. Er war jedoch nie so stark, dass ich das Bedürfnis verspürte, die mitgeführte Regenjacke anzuziehen. Ralf W. outete sich als Schönwetterradler: „200, 300 Kilometer bei 30 °C gut. Aber diese Sch… tu ich mir nicht nochmal an. Wo ist der nächste Bahnhof?“, fragte er nach weniger als 100 Kilometern.

Unsere Zielfotos sind unscharf…

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DAS Team und ein neuer Freund aus Troisdorf, der hier von Frau und Kindern erwartet wurde, um direkt in einen Ostseeurlaub zu starten. – Vielleicht meldest Du Dich mal.

… dennoch ist erkennbar, dass die Tour auch eine andere Seite hatte: Die gute Seite! Alle strahlen vor Freude und Stolz es geschafft zu haben. Für Heiko und Ralf W. war es das erste Mal. Willkommen im Klub der RSCH-Berlinfahrer!

Ich fand’s wieder toll dieses Jahr. Klar, dass das Wetter im Oktober nur selten schön ist. Wo bliebe da auch die Herausforderung. Unser Team Blau startete um 7 Uhr 4. Ich im Team Weiß um 7 Uhr 13. Heiko, Peter und Thomas R. warteten unter der Geesthachter Elbbrücke auf uns. Gemeinsam fuhren wir unseren Track. Wir überholten eine Menge anderer Starter. Ab und zu schlossen sich manche an und begleiteten uns ein Stück des Weges. Wegen der Pannenstops überholten wir ein RG Wedel-Team bestimmt 4 oder 5 mal. Das fiel mir auf, weil Dirk, ein Cross-Brevet-Fahrer wie ich, dabei war.

Unter Applaus von vielen Leuten erreichten wir nach 11,5 Stunden um 18:40 Uhr das Wassersportheim Gatow, unser Ziel. Dort hatten die Schleswig-Holsteiner Audax-Randonneure lecker Essen vorbereitet. Neben zweierlei Wurst vom Grill gab es Kartoffelsuppe mit Einlage und vegane Linsensuppe. Das Bier reichte diesmal auch.

Nächstes Jahr wieder? Klar! Ralf W. ist auch schon am Überlegen 😉

Beste Grüße
Ralf

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